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Omnibusbetrieb MP-Reisen

Inhaber: Muhsin Polat

Auf den Scheffeln 34

44894 Bochum

 

Telefon: 0234 / 79204879

Telefax: 0234 / 60272346

 

E-Mail: info@mp-reisen.de

Internet: www.mp-reisen.de

 

Inhaltlich Verantwortlich gemäß § 10 Absatz 3 MDStV: Muhsin Polat

 

Steuer-ID: DE43162578806

Allgemeine Geschäftsbedingungen für Reiseverträge mit MP-Reisen

1. Anmeldung und Bestätigung

a) Der Reisevertrag soll schriftlich mit den Formularen des Reiseveranstalters

(Reiseanmeldung und Reisebestätigung) abgeschlossen werden. Sämtliche Abreden

Nebenabreden und Sonderwünsche sollen schriftlich erfasst werden. Bei Vertragsabschluss

oder unverzüglich danach wird dem Reisenden die vollständige Reisebestätigung ausgehändigt.

Dazu ist der Veranstalter nicht verpflichtet, wenn es sich um eine kurzfristige Buchung weniger

als 7 Werktage vor Reisebeginn handelt.

b) An die Reiseanmeldung ist der Reisende zwei Wochen gebunden. Innerhalb dieser Frist wird die

Reise durch den Veranstalter bestätigt. Kurzfristige Buchungen zwei Wochen vor Reisebeginn

und kürzer führen durch die sofortige Bestätigung bzw. durch die Zulassung zur Reise zum

Vertragsabschluss.

c) Telefonisch nimmt der Reiseveranstalter, worauf der Reisende ausdrücklich hinzuweisen ist,

lediglich verbindliche Reservierungen vor, auf die hin der Reisevertrag durch die schriftliche

Reiseanmeldung, die der Reisende unverzüglich unterschrieben an den Veranstalter zurückzuleiten

hat, und die Reisebestätigung geschlossen wird. Sendet der Reisende die unterschriebene

Reisanmeldung nicht innerhalb von 7 Tagen nach Zugang der Reiseanmeldung zurück, so kann

der Reiseveranstalter von der Reservierung Abstand nehmen, sofern es der Reisende nach

Aufforderung widerum unterlässt, die Reiseanmeldung unterschrieben an ihn weiterzuleiten.

Schadenersatzansprüche wegen Nichteinhaltung der Reservierungsabrede bleiben heirvon

unberührt. Für Buchungen mittels T-Online, Internet usw gilt das unter Ziffer 1.c) Ausgeführte

entsprechend.

d) Weicht die Reisebestätigung von der Reiseanmeldung des Reisenden ab, so liegt in der Reisebestätigung

ein neuer Vertragsantrag, an den der Veranstalter 10 Tage gebunden ist und den der

Reisende innerhalb dieser Frist annehmen kann. Für die Annahme wird die rechtzeitige Rücksendung

der unterschriebenen Reiseanmeldung empfohlen.

2. Zahlung

a) Sämtliche Zahlungen (Anzahlungen bzw. Restzahlung) des Reisenden sind nur nach Aushändigung

des Sicherungsscheines unter Beachtung der nachfolgen Bestimmungen zu leisten.

b) Nach Abschluss des Reisevertrages sind 10% des Reisepreises zu zahlen.

c) Der Restbetrag ist spätestens 4 Wochen vor Abreise Zug um Zug gegen Aushändigung der

vollständigen Reiseunterlagen, soweit für die Reise erforderlich und/oder vorgesehen zu zahlen.

Stornogebühren oder Umbuchungsgebühren sind sofort fällig.

d) Vertragsabschlüsse innerhalb von 2 Wochen vor Reisebeginn verpflichten den Reisendedn zur

sofortigen Zahlung des gesamten Reisepreises Zug um Zug gegen Aushändigungder vollständigen

Reiseunterlagen, soweit dür die Reise erforderlich und/oder vorgesehen (z.B. Reise- oder

Hotelgutschein)

e) Die Verpflichtung zur jAushändigung eines Sicherungsscheines besteht nicht, wenn die Reise

nicht länger als 24 Stunden dauert, keine Übernachtung einschließt und der Reisepreis 75,00 €

nicht übersteigt.

3. Unsere Leistungen

a) Unsere vertraglichen Leistungen richten sich nach der verbindlichen Leistungsbeschreibung

(Prospekt/Katalog) sowie den Reiseunterlagen, insbesondere der Reiseanmeldung und der

Reisebestätigung.

b) Nebenabreden, besondere Vereinbarungen, verbarte Sonderwünsche des Reisenden sollen

in die Reisebestätigung aufgenummen werden. Auf Zifrfer 1 dieser Bedingung wird Bezug

genommen.

4. Leistungsänderungen

a) Änderungen oder Abweichungen einzelner Reiseleistungen von dem vereinbarten Inhalt des

Reisevertrages, die nach Vertragsschluss notwendig werden und vom Reiseveranstalter

nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden, sind nur gestattet, soweit die Änderungen

oder Abweichungen nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt der gebuchten Reise nicht

beeinträchtigen.

b) Eine zulässige Änderung einer wesentlichen Reiseleistung hat der Reiseveranstalter dem

Reisenden unverzüglich nach Kenntnis von dem Änderungsgrund zu erklären.

c) Im Fall der erbheblichen Änderung einer wesentlichen Reiseleistung kann der Reisende vom

Vertrag zurücktreten oder stattdessen die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen Reise

verlangen, wenn der Veranstalter in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den

Reisenden aus seinem Angebot anzubieten.

5. Preisänderungen

a) Der Reiseveranstalter kann vier Monate nach Vertragsabschluss Preiserhöhungen bis zu 5%

des Gesamtpreises verlangen, wenn nachweisbar und erst nach Vertragsabschluss konkret

eintretend einer Erhöhung der Beförderungskosten, der Agaben für bestimmte Leistungen, wie

Hafengebühren, oder einer Änderung der für die betreffende Reise geltenden Wechselkurse

Rechnung getragen wird. Auf den genannten Umständen beruhende Preiserhöhungen sind nur

insoweit zulässig, wie sich die Erhöhung ausgehend vom Berförderungs-, Abgaben- und Wechselkursanteil

konkret berechnet auf den Reisepreis auswirkt.

b) Eine Preiserhöhung kann nur bis zum 21. Tag vor dem vereinbarten Abreisetermin verlangt

werden. Eine nach Ziffer 5.a) zulässige Preiserhöhung hat der Reiseveranstalter dem Reisenden

unverzüglich nach Kenntnis vom Preiserhöhungsgrund zu erklären.

c) Bei Preiserhöhungen nach Vertragsabschluss um mehr als 5% des Gesamtreisepreises

kann der Reisende kostenlos zurücktreten oder stattdessen die Teilnahme an einer anderen

mindestens gelichwerigen Reise verlangen, wenn der Veranstalter in der Lage ist, eine solche Reise

ohne Mehrpreis für den Reisenden aus seinem Angebot anzubieten.

d) Die Rechte nach Ziffer 5. C) hat der Reisende unverzüglich nach der Erklärung des Reiseveranstalters

diesem gegenüber geltend zu machen.

6. Rücktritt des Kunden

a) Nach dem jederzeit möglichen Rücktritt ist der Reisende verpflichtet pauschal folgende

des Gesamtreisepreises als Stornokosten an!

b) Maßgeblich für den Lauf der Fristen ist der Zugang der Rücktritttserklärung bei uns oder der

Buchungsstelle. Dem Reisenden wird der schriftliche Rücktritt empfohlen.

c) Dem Reisenden wird ausdrücklich der Nachweis gestattet, ein Schaden sei überhaupt nicht

entstanden oder die Entschädigung sei wesentlich niedriger als die Pauschale.

d) MP-Reisen behält sich vor, anstelle der vorstehenden Pauschalen eine höhere, konkrete

Entschädigung zu fordern, soweit MP-Reisen nachweist, dass ihr wesentlich höhere

Aufwendungen als die jeweils anwendbare Pauschale entstanden sind. Macht MP-Reisen

einen solchen Anspruch geltend, so ist MP-Reisen verpflichtet, die geforderte Entschädigung

unter Berücksichtigung etwa ersparter Aufwendungen und einer etwaigen anderweitigen Verwendung

der Reiseleistungen konkret zu beziffern und zu belegen.

e) Dem Kunden wird der Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung sowie

einer Versicherung zur Deckung der Rückführungskosten bein Unfall- oder Krankheit

dringend empfohlen.

f) Der Reisende kann sich bis zum Reisebeginn durch einen Dritten ersetzten lassen, sofern dieser

den besonderen Reiseerfordernissen genügt und seiner Teilnahme nicht gesetzlichen Vorschriften

oder behördlichen Anordnungen entgegen stehen und der Reiseveranstalter der

Teilnahme nicht aus diesen Gründen widerspricht.

Die vorstehenden Regelungen (Rücktritt des Kunden) kommen zur Anwendung ohne ein Verschulden

des Reisenden an den Rücktrittsgründen in Betracht zu ziehen.

ab zwei Wochen vor Reisebeginn fallen 50%

ab 6 Tage vor Reisebeginn fallen 80%

Entschädigungen zu zahlen. Erfolgt der Rücktritt

bis vier Wochen vor Reisebeginn fallen 5%

bis drei Wochen vor Reisebeginn fallen 15%

bis zwei Wochen vor Reisebeginn fallen 35%

7. Änderungen auf Verlangen des Reisenden

Eine Abänderung Ihrer Reiseanmeldung (Umbuchung) nehmen wir auf Ihren Wunsch vor. Bis 30 Tage

vor Fahrtantritt beträgt die Umbuchungsgebühr € 10,00 pro Person. Umbuchungen sind lediglich

Änderungen der Unterkunft oder des Termins innerhalb desselben Reisezieles.

8. Rücktritt und Kündigung durch Reiseveranstalter

a) Ist in der Beschreibung der Reise (Prospekt /Katalog) ausdrücklich und in der Reisebestätigung

auf eine bestimmte Mindestteilnehmerzahl und die Rücktrittserklärung (spätestens bis zwei

Wochen vor Reisebeginn) hingewiesen, so kann der Reiseveranstalter erklägen, dass die

Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht und die Reise nicht durchgeführt wird.

b) Der Reiseveranstalter wird dem Reisenden die Erklärung nach Ziffer 8.a) unverzüglich nach

Kenntnis der nichterreichten Teilnehmerzahl, spätestens bis zwei Wochen vor Reisebeginn

zugehen lassen.

c) Der Reisende kann die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen anderen Reise verlangen,

wenn der Veranstalter in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Reisenden

aus seinem Angebot anzubieten.

d) Der Reisende hat sein Recht nach Ziffer 8.c) unverzüglich nach Zugang der Erklärung des

Reiseveranstalters diesem gegenüber geltend zu machen.

e) Macht der Reisende nicht von seinem Recht nach Ziffer 8.c) Gebrauch, so ist der von dem

Reisenden gezahlte Betrag unverzüglich zurückzuerstatten.

f) Erschwerung, Gefährdung oder Beeinträchtigung erheblicher Art durch nicht vorsehbarer

Umstände wie Krieg, innere Unruhen, Epidemien, hoheitlichen Anordnungen, Naturkatastrophen,

Havarien, Zerstärung von Unterkünften oder gleichgewichtige Fälle berechtigen beide Teile

zur Kündigung des Reisevertrages.

g) Im Fahl der Kündigung kann der Reiseveranstalter für erbrachte oder noch zu erbringende Reiseleistungen

eine nach § 638 Abs. 3 BGB zu bemessende Entschädigung verlangen.

h) Der Reiseveranstalter ist im Kündigungsfall zur Rückbeförderung verpflichtet, dalls der Vertrag

die Beförderung mit unfasst. In jedem Fall hat er die zur Vertragsaufhebung erforderlichen

Maßnahmen zu ergreifen.

i) Die Mehrkosten der Rückbeförderung tragen die Parteien je zur Hälfte, die übrigen

Mehrkosten hat der Reisende zu tragen.

9. Haftungsbeschränkung

a) Die vertragliche Haftung des Reiseveranstalters für Schäden, die nicht Körperschäden

sind, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt.

aa) soweit ein Schaden des Reisenden weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt

wird, oder

ab) soweit der Reiseveranstalter für einen dem Reisenden entstehenden Schaden allein

wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist.

b) Gelten für eine von einem Leistungsträger zu erbringende Reiseleistung internationale

Übereinkommen oder auf diesen beruhende gestzliche Bestimmngen, nach denen

ein Anspruch auf Schadenersatz nur unter bestimmten Voraussetzungen oder

Beschränkungen geltend gemacht werden kann, so kann sich der Reiseveranstalter

gegenüber dem Reisenden auf diese Übereinkommen und die darauf beruhenden

gestzlichen Bestimmungen berufen.

c) Für alle gegen den Reiseveranstalter gerichteten Schadenersatzansprüche aus

unerlaubter Handlung, die nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, haftet

der Reiseveranstalter bei Sachschäden bis 2000,00 Euro. Übersteigt der dreifache

Reisepreis diese Summe, ist die Haftung für Sachschäden auf die Höhe des dreifachen

beschränkt. Diese Haftungshöchstsummen gelten jeweils je Reisendem und Reise.

Dem Reisenden wird in deisem Zusammenhang im eigen Interesse der Abschluss einer

Reiseunfall- oder Reisegepäckversicherung empfohlen.

10. Ausschlussfrist und Verjährung

a) Ansprüche wegen mangelhafter Reiseleistung nach den $$ 651 c bis 651 f BGB hat der

Reisende innerhalb eines Monats nach der vertraglich vorgesehenen Beendigung der Reise

gegenüber dem Reiseveranstalter geltend zu machen. Nach Ablauf dieser Frist können Ansprüche

nur geltend gemacht werden, wenn der Reisende die genannte Frist ohne eigenes Verschulden

nicht einhalten konnte.

b) Ansprüche des Reisenden im Sinne der Ziffer 10. A) verjähren grundsätzlich in einem Jahr nach

dem vertraglich vorgesehenen Reiseende, jedoch mit der Einschränkung, dass diese Verjährungsfrist

von einem Jahr nicht vor Mitteilung des Mangels an den Reiseveranstalter durch den

Reisenden beginnt. Bei grobem Verschulden oder bei Verletzung des Lebens, des Körpers oder

der Gesundheit verjähren die in Ziffer 10. A) betroffenen Ansprüche in zwei Jahren.

c) Im Übrigen gilt, insbesondere auch bei arglistigem Verschweigen des Mangels, die regelmäßige

Verjährungsfrist von drei Jahren.

11. Gerichtsstand

a) Der Reisende kann den Reiseveranstalter an dessen Sitz verklagen.

b) Für Klagen des Reiseveranstalters gegen den Reisenden ist dessen Wohnsitz maßgeblich,

sofern es sich nicht um Vollkaufleute oder Personen handelt, die ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen

Aufenthaltsort nach Vertragsschluss ins Ausland verlegt haben oder deren Wohnsitz

oder Aufenthaltsort im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist. In diesen Fällen ist der

Sitz des Reiseveranstalters maßgeblich.

Veranstalter:

MP-Reisen

Omnibusbetrieb MP-Reisen

Inhaber: Muhsin Polat

Auf den Scheffeln 34

44894 Bochum

 

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